Wien (OTS) – Anlässlich des Internationalen Weltfrauentags am 8. März
setzt die
AMA-Marketing ein starkes Zeichen für weibliche Führung, Sichtbarkeit
und Vernetzung in der Land- und Lebensmittelwirtschaft. Unter dem
Motto „Erfolg isst kein Zufall“ versammelte das Netzwerktreffen am
25. Februar führende Entscheiderinnen entlang der gesamten
Wertschöpfungskette im PRISMA/SKYFORUM – mit dem klaren Ziel,
Kompetenzen sichtbar zu machen, Perspektiven zu erweitern und
nachhaltige Allianzen zu bilden. Die von AMA-Marketing gemeinsam mit
LK Bäuerinnen Österreich, FemAgrar und der Wirtschaftskammer
Österreich, Frau in der Wirtschaft, organisierte Veranstaltung
unterstrich im Vorfeld des Weltfrauentags die zentrale Rolle von
Frauen für eine zukunftsfitte und resiliente Branche.
AMA-Marketing: Sichtbarkeit als strategischer Auftrag
Für AMA-Marketing ist die Stärkung weiblicher Führungskräfte in
der Land- und Lebensmittelwirtschaft ein strategisches Anliegen.
„Frauen prägen unsere Branche entlang der gesamten
Wertschöpfungskette – in der Produktion, in Unternehmen, in
Organisationen und im Handel. Mit „Erfolg isst kein Zufall‘ schaffen
wir eine Plattform, die Sichtbarkeit, Austausch und gegenseitige
Stärkung ermöglicht. Denn nachhaltiger Erfolg entsteht dort, wo
Kompetenz sichtbar wird und Netzwerke wachsen“, betont Christina
Mutenthaler-Sipek , Geschäftsführerin der AMA-Marketing.
Irene Neumann-Hartberger , Bundesbäuerin, Vizepräsidentin der
Landwirtschaftskammer Österreich und Abgeordnete zum Nationalrat,
ergänzt, dass die Veranstaltung gerade zum richtigen Zeitpunkt
initiiert wurde: „Das Internationale Jahr der Bäuerin 2026 ist ein
Arbeitsauftrag: strukturelle Benachteiligungen abbauen,
Rahmenbedingungen verbessern und die Leistungen von Frauen in der
Land- und Lebensmittelwirtschaft sichtbar machen. Denn wo Frauen
wirken, wächst Zukunft.“
Daniela Morgenbesser , Obfrau FemAgrar und Abteilungsleiterin
Agrarkommunikation der Landwirtschaftskammer Niederösterreich,
unterstreicht die Notwendigkeit von Vernetzung von Frauen in
Führungspositionen entlang der Wertschöpfungskette: „Die
Veranstaltung „Erfolg isst kein Zufall“ bringt Entscheiderinnen
zusammen und setzt Impulse für moderne Führung. Als FemAgrar
unterstützen wir diese Initiative aus Überzeugung – denn nachhaltiger
Erfolg entsteht, wenn Frauen Verantwortung übernehmen, strategische
Allianzen bilden, ihr Wissen teilen.“
Neben der Vernetzung hebt Bernadette Jandl ,
Bundesgeschäftsführerin Frau in der Wirtschaft, vor allem die
Notwendigkeit von Sichtbarkeit von weiblichen Führungskräften hervor:
„Die Lebensmittelbranche ist eine der vielfältigsten unseres Landes:
von der Landwirtschaft über die Verarbeitung und Qualitätssicherung
bis hin zu Vermarktung, Handel und Kommunikation. Manche Bereiche
sind stark weiblich geprägt, in anderen sind Frauen noch immer die
Ausnahme. Die Expertise und Führungsstärke von Frauen entlang der
gesamten Lebensmittelwertschöpfungskette ist unverzichtbar, denn sie
machen die Branche vielfältiger, resilienter und zukunftsfit.
Sichtbarkeit ist dabei wichtig, in Entscheidungsfunktionen und in der
ersten Reihe. Wenn Frauen sichtbar sind und einander stärken,
profitiert die gesamte Wirtschaft und unsere Gesellschaft.“
Frauenbilder zwischen Klischee und Kompetenz
Den inhaltlichen Auftakt machte die Journalistin, Podcasterin und
Autorin Barbara Haas mit einer Analyse zur Darstellung von Frauen in
den Medien. Ihr Befund: Frauen kommen in nur rund 25 Prozent der
medialen Beiträge vor – und werden dabei häufig klischeehaft
inszeniert. Entweder in der Fürsorgerolle, als überzeichnete
Powerfrau oder als Schönheitsideal.
Besonders präsent seien Frauen in Berichten über Gesundheit,
Ernährung und Care-Arbeit – meist in positiv konnotierten, aber
traditionellen Rollenbildern. Gleichzeitig verwies Haas auf
internationale Entwicklungen wie die sogenannte „Tradwives“-Bewegung,
die über soziale Medien klassische Rollenbilder neu propagiert. Ihr
Appell: Frauen müssten sich stärker gegenseitig unterstützen,
Netzwerke aktiv nutzen und gemeinsam Sichtbarkeit schaffen.
Weibliche Führung verändert die Branche
Im Zentrum der Podiumsdiskussion stand die Frage, wie weibliche
Führung die Land- und Lebensmittelwirtschaft verändert.
Astrid Brunner , Bundesbäuerin Stellvertreterin von LK Bäuerinnen
Österreich, betonte, dass die Übernahme von Betrieben für viele
Frauen in der Landwirtschaft längst Realität sei: 36 Prozent der rund
132.000 Bäuerinnen in Österreich sind Betriebsführerinnen. Vertrauen
in die eigene Kompetenz und früh übertragene Verantwortung seien
dabei wesentliche Erfolgsfaktoren.
Karoline Scheucher , Geschäftsführerin von Steirerfleisch,
schilderte ihren Weg in einem männerdominierten Umfeld, in dem es
entscheidend sei, sich klar zu positionieren. Johanna Prodinger,
Geschäftsführerin der Nachhaltigen Tierhaltung Österreich (NTÖ),
sprach von der Bedeutung strategischer Allianzen: „Brücken bauen,
Verbündete suchen und das Ziel nicht aus den Augen verlieren“, sei
laut Prodinger essenziell im Umgang mit überwiegend männlichen
Anspruchsgruppen.
Auch im Handel seien Mut und strategisches Netzwerken
entscheidend, betonte Sabine Reisner , Leitung Fleischeinkauf HOFER.
Frauen müssten Chancen aktiv ergreifen, Herausforderungen annehmen
und gezielt Sparring-Partnerinnen suchen.
Starke Impulse aus der Wirtschaft
Für mehr Initiative und Selbstpositionierung plädierte Manuela
Lindlbauer , Gründerin der Lindlpower Group. Sie forderte Frauen auf,
die Komfortzone zu verlassen, Kompetenzen klar zu kommunizieren und
strategisch Netzwerke aufzubauen. Hemmnisse wie falsche
Bescheidenheit, Perfektionismus und fehlende Prioritätensetzung gelte
es bewusst zu überwinden.
Persönliche Karriere-Insights lieferten Selma Illitz , Head of
Sales Austria bei AGRANA Sales & Marketing GmbH, Natalie Harsdorf ,
Generaldirektorin der Bundeswettbewerbsbehörde, Lisa Zanker ,
Direktvermarkterin und Betriebsführerin von Jahner’s Spanferkel, und
Julia Zotter , Geschäftsführerin Zotter Schokolade. Gemeinsame
Erfolgsfaktoren: Veränderungsbereitschaft, Optimismus und Freude an
der eigenen Arbeit. Ebenso zentral seien klare Rollenaufteilungen im
privaten Umfeld, bewusste Abgrenzung sowie die aktive Sorge um
mentale und physische Gesundheit.
Sabine Kronberger , Journalistin, Moderatorin und Coach,
skizzierte abschließend den „Weg zur weiblichen Präsenz“.
Sichtbarkeit bedeute, sich nicht kleiner zu machen als nötig. „Mut
ist nicht die Abwesenheit von Unsicherheit. Mut ist Handeln trotz
Unsicherheit“, brachte sie es auf den Punkt.
Das Netzwerktreffen zeigte eindrucksvoll: Weibliche Führung
entlang der gesamten Wertschöpfungskette steht für
Perspektivenvielfalt, Dialogfähigkeit und unternehmerische
Konsequenz. Sichtbarkeit ist dabei kein Selbstzweck, sondern
Grundlage für Wirkung.
Fotos zum Download finden Sie unter: https://b2b.amainfo.at/de-
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