Wien (OTS) – Das Beratungsunternehmen Deloitte hat die zentralen
Tech-Trends für
2026 im Unternehmenskontext identifiziert. Dabei wird deutlich:
Artificial Intelligence (AI) bleibt das dominierende Thema in diesem
Jahr. Denn mit dem immer breiteren Anwendungsfeld wird die
Technologie auch wirtschaftlich immer relevanter. Unternehmen stehen
vor dem Sprung vom reinen Experimentieren hin zum tatsächlichen
Einsatz in der täglichen Praxis.
Mit der 17. Ausgabe der „Global Tech Trends“ gibt das
Beratungsunternehmen Deloitte einen umfassenden Überblick über die
wichtigsten technologischen Entwicklungen, die Unternehmen in den
kommenden Monaten beschäftigen werden. Eines ist dabei klar: Das Jahr
2026 stellt einen Wendepunkt für den Einsatz von Artificial
Intelligence (AI) dar.
Zwtl.: Anwendungsfeld von AI wird noch breiter
Unternehmen müssen in den kommenden Monaten den Übergang von rein
digitalen AI-Anwendungen hin zu sogenannten Physical-AI-Systemen
schaffen. Konkret bedeutet das, dass die Technologie zunehmend in
Maschinen, Robotern, Fahrzeugen und intelligenten Infrastrukturen
integriert wird. Diese Systeme können ihre Umgebung wahrnehmen, aus
den Erfahrungen lernen und so künftig eigenständig handeln. „AI ist
damit nicht mehr nur Analysetool, sondern tritt in die Interaktion
mit der realen Welt. Für Unternehmen eröffnen sich dadurch völlig
neue Effizienzpotenziale, die auch für ihre Wertschöpfung zunehmend
relevant werden“, erklärt Bernhard Göbl, Partner im Bereich
Technology & Transformation bei Deloitte Österreich.
Zwtl.: Agentic AI steht vor dem Realitätstest
Mit sogenannten Agentic-AI-Systemen entstehen AI-Lösungen, die
nicht nur einzelne Aufgaben erledigen, sondern ganze Arbeitsschritte
eigenständig koordinieren können – etwa im Kundenservice, in der IT-
Steuerung oder in der Planung. Viele Unternehmen stoßen dabei jedoch
an Grenzen, weil bestehende Prozesse lediglich automatisiert, aber
nicht grundlegend neugestaltet werden.
„Agentische Systeme funktionieren nicht wie klassische Software“, so
Bernhard Göbl. „Sie müssen wie digitale Mitarbeitende gedacht werden
– mit klaren Rollen, Verantwortlichkeiten und Kontrollmechanismen.
Das verändert Prozesse, Führungsmodelle und Organisationen.“
Zwtl.: Wirtschaftliche Rahmenbedingungen für AI verändern sich
Der vermehrte Einsatz von AI beeinflusst auch die
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen: Trotz sinkender Kosten pro
Recheneinheit steigen die Gesamtaufwendungen im Zusammenhang mit AI
deutlich. Zudem erreichen klassische Cloud-Strategien zunehmend ihr
Limit.
„Unternehmen werden ihre IT künftig stärker aufteilen – in flexible
Cloud-Lösungen, eigene Rechenzentren für dauerhaft genutzte AI-
Anwendungen und dezentrale Systeme für besonders schnelle
Reaktionen“, erklärt Andreas Auer, Senior Manager und
Transformationsexperte bei Deloitte Österreich. „Entscheidend ist,
dass früh klargestellt wird, welche Aufgaben wo laufen. Wer das
rechtzeitig festlegt, verschafft sich einen echten
Wettbewerbsvorteil.“
Zwtl.: AI definiert die Rolle der IT neu
Die Rolle der IT-Abteilungen verändert sich grundlegend. Statt
primär Systeme zu betreiben, rückt die aktive Gestaltung von
Geschäftsmodellen, Prozessen und Produktivität in den Vordergrund.
Die IT wird damit zum Bindeglied zwischen Menschen, Maschinen und KI-
Systemen. Neue Rollen entstehen, klassische Zuständigkeiten
verschwimmen und kontinuierliche Anpassung wird zum Normalzustand.
Zwtl.: Erfolg von AI steht und fällt mit dem Sicherheitsaspekt
Mit der zunehmenden Verbreitung von AI steigen auch die Risiken –
von manipulierten Daten bis hin zu angreifbaren Modellen und
Infrastrukturen. Sicherheit wird damit zur zentralen Voraussetzung
für wirtschaftlichen AI-Einsatz.
„AI lässt sich nur dann erfolgreich skalieren, wenn Sicherheit von
Anfang an mitgedacht wird. Security ist kein Bremsklotz für
Innovation, sondern ihr Fundament – sie schafft Vertrauen, Stabilität
und die Voraussetzung für nachhaltigen Einsatz von AI“, fasst Andreas
Auer abschließend zusammen.
Zum Download:
Deloitte Global Tech Trends 2026
Foto Bernhard Göbl Credits Deloitte/feelimage
Foto Andreas Auer Credits Deloitte
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Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited („DTTL“),
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