Vom österreichischen Meritus zum neuen internationalen LGBTIQ+ Inclusion Award

Wien (OTS) – Wie lässt sich das Engagement von Unternehmen und
Organisationen fu
̈r gelebte Vielfalt transparent und standardisiert bewerten? Die von
Pride Biz Austria entwickelte Methodologie der Auszeichnung Meritus
liefert darauf seit über 15 Jahren Antworten. Jetzt wird das o
̈sterreichische Modell international übernommen: Der LGBTIQ+
Inclusion Award des European Pride Business Network (EPBN) wird im
Mai 2026 erstmals verliehen.

„Dass der LGBTIQ+ Inclusion Award aus dem österreichischen
Meritus hervorgegangen ist, macht uns als Pride Biz Austria
außerordentlich stolz. Was als nationale Idee begonnen hat, ist heute
ein europäisches Qualitätsformat – getragen von der
wissenschaftlich belegten Überzeugung, dass Vielfalt kein
gesellschaftliches Nice-to-have ist, sondern einen handfesten
Wettbewerbsvorteil schafft“, erklärt Lukas Burian, Präsident von
Pride Biz Austria.

Zwtl.: Österreichisches Know-how prägt internationale Standards

Auch wenn Vielfalt vielerorts zunehmend als unternehmerischer
Erfolgsfaktor erkannt wird, fehlt es oft weiterhin an konkreten
Maßstäben, um die Wirksamkeit von Maßnahmen zur Diversitätsfo
̈rderung länderübergreifend messbar zu machen. Hier setzt der
LGBTIQ+ Inclusion Award mit seinen transparenten Bewertungskriterien
an. So macht die Auszeichnung unternehmerisches und organisationelles
Engagement für Inklusion in den Diversitätsdimensionen sexuelle
Orientierungen und Geschlechtsidentität erstmals länderu
̈bergreifend vergleichbar.

Wie schon bei der österreichischen Auszeichnung wird auch bei
der Auswahl der internationalen Gewinner:innen unter anderem die
strategische Verankerung von Vielfalt und Inklusion in internen
Prozessen und Strukturen genau unter die Lupe genommen. Zudem wird
die Effektivität von Maßnahmen zur Bekämpfung von Diskriminierung
evaluiert. Dabei wird auch besonders darauf geachtet, wie sichtbar
interne Bestrebungen auch in der externen Kommunikation gemacht
werden. Dadurch soll auch aufgezeigt werden, wie Organisationen durch
ihr Engagement einen bedeutenden Beitrag zu einer innovativen, fairen
und leistungsfähigen Arbeitswelt leisten können.

„Der Meritus war von Anfang an mehr als ein Preis. Er war und ist
ein klares Signal an Unternehmen und Institutionen: Wer Talente
halten, Innovation ermöglichen und produktiv bleiben möchte, muss
ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem Menschen ihr volles Potenzial
entfalten können. Genau diese Logik trägt der LGBTIQ+ Inclusion
Award nun auf europäische Ebene weiter“, betont Astrid G. Weinwurm-
Wilhelm, Vize-Präsidentin von Pride Biz Austria.

Zwtl.: National vorausgewählt, international ausgezeichnet

Pride Biz Austria bringt seine eigene langjährige Erfahrung in
den Auswahlprozess für die zukünftigen Preisträger:innen ein und
erstellt – gemeinsam mit seinen Partnerverbänden im EU-geförderten
Projekt „European Pride Business Network – Workplace Inclusion for a
Sustainable Europe“ (EPBN-WISE) aus Deutschland, Frankreich, Italien
und Tschechien — eine Vorauswahl qualifizierter Unternehmen,
Organisationen und öffentlicher Einrichtungen.

Die endgültige Entscheidung trifft im nächsten Schritt eine
international besetzte, unabhängige Expert:innen-Jury. Die
Gewinner:innen werden Ende Mai im Rahmen der EPBN-WISE-Konferenz in
Prag prämiert.

„Dass der Meritus zum Ausgangspunkt dieser europäischen
Auszeichnung wurde, ist für uns Bestätigung und Auftrag zugleich:
weiter mutig zu denken, Standards zu setzen und Vielfalt als das zu
behandeln, was sie ist – eine Investition in Zukunft, Produktivität
und Innovation“, so Burian weiter.