Lochen/Salzburg/Linz (OTS) – Die Tierschutzorganisation Pfotenhilfe
hat bereits vor Eröffnung der
ersten Weihnachtsmärkte von der Mitnahme von Hunden dringend
abgeraten. Denn viele Leute, viele Stimmen, ungewohnte Geräusche,
ungewöhnliche Düfte und viel zu viele andere Eindrücke machen Hunden
oft Angst oder bereiten Stress. Pfotenhilfe-Mitarbeiter haben nun die
ersten geöffneten Weihnachtsmärkte in Salzburg und Linz besucht und
waren entsetzt, wie viele Menschen ihre Hunde dabei haben: „Man sieht
an der Körpersprache von Hunden gleich, wenn sie sich nicht wohl
fühlen und ängstlich und gestresst sind. Der Blick, die
Körperhaltung, der eingezogene Schwanz, da braucht man kein Profi
sein, nur aufmerksam und nicht gleichgültig seinen
Familienmitgliedern gegenüber!“, sagt Pfotenhilfe-Geschäftsführerin
Johanna Stadler.
Zwtl.: Zusätzlicher Stress durch Beißkorbpflicht bei
Menschenansammlungen
Gesetzlich ist bei Menschenansammlungen überdies oft ein Beißkorb
zusätzlich zur Leine vorgeschrieben – eine weitere Einschränkung, die
noch mehr Stress verursachen kann, wenn der Hund es nicht gewöhnt
ist. Die Pfotenhilfe appelliert daher mit Nachdruck, den Hund nicht
mitzunehmen und bei einer Betreuungsperson zu lassen. „Hunde wissen
nicht einmal, worum es auf Weihnachtsmärkten geht und was sie dort
sollen“, so Stadler. „Wichtig wäre hingegen, dass man stattdessen
davor oder danach einen Spaziergang im Schnee mit ihnen macht oder
eine Hundewiese besucht, wo sie sich im besten Fall mit Artgenossen
ausgiebig bewegen und austoben können!“
