Wien (OTS) – „Trotz ungeklärter Fragen und fehlender Belege für die
Wirksamkeit
soll das Budget des Frauenförderungsfonds LEA im Jahr 2026 von
derzeit 2,8 auf 3,3 Millionen Euro erhöht werden. Gerade in Zeiten
massiver Teuerung, die zahlreiche Familien an die Belastungsgrenze
bringt, sei es unverantwortlich, Gelder ohne klare Kontrolle zu
vergeben. Bevor über zusätzliche Mittel gesprochen wird, müssen wir
der Realität ins Auge sehen – der Realität in den Bundesländern, in
den Gemeinden, dort, wo die Menschen täglich gegen die Teuerung
kämpfen“, betonte gestern die stellvertretende Frauensprecherin der
FPÖ, NAbg. Tina Angela Berger in ihrem Debattenbeitrag.
„Während viele Frauen und Familien nicht wissen, wie sie ihren
Alltag finanzieren sollen, soll gleichzeitig die Förderung eines
Fonds weiter ausgebaut werden, dessen konkrete Wirkung bis heute
nicht klar belegt ist. Wenn über die Vergabe von Steuergeld
entschieden wird, muss eines klar sein: Die Menschen haben ein Recht
darauf zu wissen, ob und wie dieses Geld tatsächlich hilft“,
unterstrich Berger die Forderung, dass öffentliche Mittel
transparent, nachvollziehbar und wirkungsvoll eingesetzt werden
müssen.
Die FPÖ unterstützt daher den Antrag zur Stärkung von Kontrolle
und Transparenz. Der LEA-Fonds dürfe kein „Fördersystem ohne Kompass“
bleiben, sondern müsse zu einem Instrument werden, das nachweisbare
Verbesserungen schafft. „Nur wenn klar nachvollzogen werden kann,
wohin die Mittel fließen, wer profitiert und welche Ergebnisse
erzielt werden, ist eine millionenschwere Finanzierung
gerechtfertigt“, so Berger.
