St. Pölten (OTS) – Am Außengelände der NÖ Landessonderschule
Waldschule wurde kürzlich
der Startschuss für die Neugestaltung des Schulfreiraums gesetzt. Die
Waldschule vereint drei Schultypen unter einem Dach: die Allgemeine
Sonderschule (ASO), die Volksschule (VS) und die Mittelschule
Föhrenwald (MS). Familien- und Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl
-Hofmeister betont: „Inklusion beginnt dort, wo wir bereit sind, über
den eigenen Horizont hinauszublicken und gedankliche Barrieren
abzubauen. Mit dem neuen Schulfreiraum schaffen wir einen Ort, der
das Miteinander auch außerhalb der Klassenzimmer fördert.“ Im Zuge
der Umsetzung von Schulfreiräumen und Spielplätzen durch das Team der
Familienland*Spielräume der Familienland Niederösterreich GmbH steht
der partizipative Gedanke im Vordergrund, der für die beste Zukunft
unserer Kinder alle Beteiligten einlädt, ihre Ideen einzubringen und
aktiv mitzugestalten.
Ein besonderes Highlight im Rahmen der Neugestaltung war die
Pflanz- und Kreativwerkstatt, die gestern, Donnerstag, mit circa 120
Schülerinnen und Schülern aller drei Schultypen – ASO, VS und MS –
durchgeführt wurde. Dabei setzten die Schülerinnen und Schüler
gemeinsam Bäume und Sträucher im neuen Schulfreiraum, was nicht nur
das soziale Miteinander fördert, sondern auch das Bewusstsein für
Natur und Nachhaltigkeit stärkt. „Im Rahmen dieses
Mitbeteiligungsprojektes wurden aber nicht nur ökologische
Lebensräume geschaffen, sondern die Kinder und Jugendlichen konnten
sich beim Malen, Basteln, Kleben, Schrauben und vielem mehr aktiv in
die kunterbunte Gestaltung des neuen Freiraums einbringen“, erklärt
die Landesrätin.
Ziel der Umgestaltung ist es, einen inklusiven Bewegungs- und
Begegnungsraum zu errichten, der für alle Schülerinnen und Schüler
gleichermaßen attraktiv und zugänglich ist. Das neue Konzept setzt
auf bestehende Wege und ergänzt sie durch einen Verbindungspfad, der
einen Rundkurs durch das Spielgelände bildet. Dieser führt direkt zu
den Spielgeräten und lädt zum barrierearmen Erkunden ein. Bestehende
Spielgeräte sowie der vorhandene Baum- und Strauchbestand werden
weitestgehend integriert – als Schattenspender, Rückzugsorte oder
inklusive Treffpunkte. Die Planung stammt von Vesna Urlicic vom Team
der Familienland*Spielräume der Familienland Niederösterreich GmbH.
„Die aktive Mitgestaltung ermöglicht den jungen Menschen, ihre
Umgebung mitzuplanen und Verantwortung zu übernehmen – ein wichtiger
Schritt hin zu echter Teilhabe und gelebter Inklusion“, führt
Landesrätin Teschl-Hofmeister aus.
Informationen zum Beratungsprogramm und bisherigen Projekten im
Rahmen der Familienland*Spielräume der Familienland Niederösterreich
GmbH gibt es auf www.familienland.at .
Rückfragen bei: Karin Feldhofer, 02742 9005 13484,
[email protected] .
