Wien (OTS) – Am Samstag, 4. Oktober, zwischen 12 und 13 Uhr wird mit
der
Sirenenprobe auch wieder das AT-Alert-System österreichweit getestet.
Das Forum Mobilkommunikation beantwortet deshalb die häufigsten
Fragen zu AT-Alert.
Wie funktioniert AT-Alert?
AT-Alert nutzt die „Cell-Broadcast“-Technologie. Diese ist
vergleichbar mit den am Radiodisplay angezeigten Zusatzinfos des
Radiosenders.
Wie stellt man sicher, dass man AT-Alert empfängt?
Notfallwarnungen der höchsten Kategorie werden in jedem Fall
übertragen, es gibt aber auch Abstufungen, etwa Gefahrenwarnungen,
Gefahreninformationen, und andere, wichtige Meldungen von Behörden,
die man im Untermenü der Einstellungen aktiv ausschalten kann. Das
Forum Mobilkommunikation empfiehlt jedoch dringend, alle
Warnmeldungen zuzulassen.
Wie werden die Warnungen am Smartphone angezeigt?
AT-Alert aktiviert den Bildschirm und einen eindringlichen
Warnton, von jedem eingeschalteten Smartphone, selbst wenn es stumm
geschaltet ist.
Muss man sich anmelden, um Warnungen zu erhalten?
Nein. Solange das Gerät eingeschaltet und nicht im Flugmodus ist,
werden Warnungen automatisch empfangen.
Muss bei Smartphones mit Prepaid-Guthaben die Karte aufgeladen
sein?
Nein. Für den Empfang von AT-Alert-Meldungen ist kein Guthaben
erforderlich.
Erreichen mich die Warnungen in Gebäuden oder Gebieten ohne
Mobilfunkempfang?
Das kommt darauf an, denn Cell-Broadcasts benötigen nur kurze
Empfangszeiten und funktionieren netzübergreifend.
Sobald ein Mobilfunknetz auch nur für wenige Sekunden empfangen
wird und die Gefahrenlage noch aufrecht ist, wird die Meldung
angezeigt. AT-Alert funktioniert, so wie der Euro Notruf 112,
netzübergreifend.
Werden Warnungen angezeigt, auch wenn man hauptsächlich via WLAN-
telefoniert?
Wer hauptsächlich über das eigene WLAN-Netz telefoniert, erhält die
Warnungen nur dann, wenn das Smartphone auch kurzzeitig Verbindung zu
einem Mobilfunknetz hat. AT-Alert funktioniert nicht über WLAN.
Erhält man Warnungen aus der Heimatregion, wenn man zB beruflich
in einer anderen Region zu tun hat?
Nein, denn AT-Alert warnt gezielt Menschen in direkt betroffenen
Gebieten. Wer sich mit seinem Smartphone wo anders aufhält, erhält
Warnungen aus dieser Region und nicht aus der Heimatregion.
Funktioniert AT-Alert auch mit sehr alten Tastenhandys?
Nicht alle sehr alten Handys aus den frühen Nullerjahren und
davor unterstützen AT-Alert. „Neuere“ Modelle empfangen zumindest die
höchste Warnstufe „Notfallmeldung“.
FMK-Tipp für alle, die am Samstag um die Mittagszeit nicht
gestört werden dürfen
Um Störungen bei Veranstaltungen, etwa aus Pietätsgründen, in
Gebäuden oder Pflegeheimen zu vermeiden, empfiehlt das Forum
Mobilkommunikation in der Mittagszeit, das Smartphone einmalig in den
Flugmodus zu versetzen.
