Wien (OTS) – Zum Auftakt des Brustkrebsmonats Oktober bringen die
Technische
Universität Wien (TU Wien) und das Bundesministerium für Frauen,
Wissenschaft und Forschung (BMFWF) ein weithin sichtbares Zeichen der
Solidarität und Bewusstseinsbildung an den Minoritenplatz: Zwei etwa
zwei Meter hohe Pink Ribbons aus Aluminiumverbundblech wurden dafür
am Institut für Fertigungstechnik konstruiert.
Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner: „Brustkrebs darf kein
Tabu sein. Mit den Pink Ribbons am Minoritenplatz setzen wir ein
klares Zeichen: für Vorsorge, für Forschung und für Solidarität mit
allen Betroffenen. Denn Früherkennung und wissenschaftliche
Erkenntnisse können Leben retten – und Gesundheit gehört in den
Mittelpunkt unserer gemeinsamen Verantwortung von Politik,
Wissenschaft und Gesellschaft.“
Damit rücken die Partnerinstitutionen die Bedeutung von Vorsorge,
Forschung und Unterstützung für Betroffene in den Mittelpunkt der
öffentlichen Aufmerksamkeit und betonen die gemeinsame Verantwortung
von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.
Zwtl.: Hintergrund und Bedeutung
Das Pink Ribbon ist weltweit das Symbol für den Kampf gegen
Brustkrebs und für die Unterstützung von Betroffenen. Jedes Jahr im
Oktober wird mit zahlreichen Aktionen auf die Wichtigkeit von
Früherkennung, moderner Therapie und umfassender Nachsorge aufmerksam
gemacht.
Vizerektorin Personal Ute Koch: „Der großen Gemeinschaft TU Wien
ist es wichtig, gesellschaftlich relevante Themen sichtbar zu machen,
Verantwortung zu übernehmen und dafür die universitätsinterne
Expertise einzusetzen. Mit den Pink Ribbons am Minoritenplatz senden
wir ein starkes Signal aus für Aufklärung und Solidarität. Ich
persönlich möchte dazu ermutigen, über Vorsorge zu sprechen und
Betroffene zu unterstützen. Bei der Mitarbeiter_innenveranstaltung im
Dezember werden wir daher einen Spendenaufruf zugunsten der
Österreichischen Krebshilfe starten – denn Engagement hört nicht bei
symbolischen Gesten auf.“
Mit der Installation der Pink Ribbons am Minoritenplatz wird im
Herzen Wiens ein weiteres unübersehbares Statement gesetzt:
Brustkrebs darf kein Tabuthema sein, sondern gehört in den
öffentlichen Diskurs.
Zwtl.: Technische Umsetzung
Die Modelle werden am Institut für Fertigungstechnik der TU Wien
in Zusammenarbeit mit dem GW St. Pölten hergestellt. Die rund zwei
Meter hohen Ribbons bestehen aus robustem Aluminiumverbundblech, das
eine moderne, witterungsbeständige und gleichzeitig ästhetisch
ansprechende Ausführung ermöglicht. Planung, Fertigung und Montage
erfolgen nach höchsten technischen Standards.
Christoph Einspieler, Wissenschaftler des Instituts für
Fertigungstechnik: „Die Umsetzung der Pink Ribbon ist für uns ein
ganz besonderes Projekt! Sie stehen als weithin sichtbares Symbol für
Vorsorge und Bewusstsein und geben unserem Team die Möglichkeit,
technische Präzision mit gesellschaftlicher Relevanz zu verbinden.
Umso mehr sind wir stolz darauf für eine seit über 20 Jahren
gesellschaftlich wichtige Kampagne einen Beitrag zu leisten und
unsere Solidarität zeigen zu dürfen. Wir hoffen, dass wir durch die
von uns entworfenen Zeichen viele Menschen zur Vorsorge motivieren
können.“
Die Konstruktion ist so ausgelegt, dass sie über den gesamten
Monat Oktober hinweg stabil und sicher am Gebäude angebracht bleibt
und auch aus der Ferne gut sichtbar ist.
Zwtl.: Kooperation und Wirkung
Die Zusammenarbeit zwischen BMFWF und TU Wien steht beispielhaft
für das gemeinsame Engagement von Wissenschaft und Politik. Die Pink
Ribbons am Minoritenplatz sollen nicht nur ein starkes visuelles
Zeichen setzen, sondern auch Menschen dazu anregen, sich mit dem
Thema Brustkrebs auseinanderzusetzen, Vorsorgeangebote wahrzunehmen
und Betroffene in ihrem Alltag zu unterstützen. Durch die Verbindung
von technischer Präzision und gesellschaftlicher Verantwortung wird
gezeigt, wie universitäre Expertise dazu beitragen kann,
gesellschaftlich relevante Themen sichtbar zu machen.
