Sankt Pölten (OTS) – „Wenn Ohrenschützer die Lösung für durch
Schreianfälle geplagte
Volksschüler sein soll, zeigt das nur wie taub und blind die
Bildungsdirektion für die Probleme in unseren Schulen der heutigen
Zeit ist“, kommentiert FPÖ Niederösterreich Bildungssprecher LAbg.
Helmut Fiedler den Fall rund um einen zwölfjährigen Volksschüler mit
Schreianfällen in einer Schule im nö. Zentralraum.
Denn unter dem aggressiven Lärm würden sämtliche Mitschüler sowie
die Schüler der Nebenklassen leiden. Auch zu Handgreiflichkeiten soll
es gekommen sein. Trotz Bemühungen seitens der Schulleitung passiere
aber nichts, beim Elternabend wurden laut Medienbericht neben
Atemübungen, Beruhigungsmusik noch Ohrenschützer empfohlen.
„Der Unterricht darf sich nicht nach jenen richten, die dem Stoff
nicht folgen können oder besonders viel Betreuung brauchen. Solch
mutmaßlich verhaltensauffällige Kinder gehören in die Sonderschule,
da der Großteil der Mitschüler vor ihnen regelrecht geschützt gehört,
um einen vernünftigen Regelunterricht zu gewährleisten“, fordert
Fiedler die Bildungsdirektion zum Handeln auf.
