WAM Die Medienakademie Koestel & Co. KG in Dortmund; niemand weiß genau, wofür die Abkürzung WAM steht, und das ist bei der Recherche im Internet auch nicht so leicht herauszubekommen. Aber, das auch eigentlich irrelevant, denn, das Angebot dieser Medienakademie passt für jeden, dessen Interessenschwerpunkt im Bereich Kreativität liegt.

Studiengänge und Fächer

Neben Master-Studiengängen wie Kommunikations- und Marketingmanagement, Film- und Fernseh-Produktion/Regie, und weiteren, kann bei der WAM auch TV und Radiojournalismus/Moderation studiert werden. Hier werden die Studenten in den Grundlagen und den Aufbau- und Vertiefungsfächern des spannenden Arbeitsfeldes Journalismus unterrichtet, mit Schwerpunkt Radio&TV-Journalismus. Persönliche Kompetenzen wie rhetorisches Geschick und hohes Kreativitätsvermögen werden hier abverlangt, aber auch bestens geschult.

In den praktischen Bereich fällt hier die Anwendung- und Übung von Sprach- und Moderationstechniken. In den sogenannten rhetorischen Fächern lernen die Studenten Grundlagen der Moderation und die TV&Event-Moderation.

Anwendungsgebiete

Das Visuelle Sprechen, so könnte es ausgedrückt werden, wird in diesem Berufsfeld benötigt, um schnell Themen zu erarbeiten, über die dann in Radio oder TV berichtet wird. Interviews werden erarbeitet, die Technik also der Fragestellung, der Gesprächsdramaturgie, Ergebnissicherung und Reflexion.

Aufgaben

Zwar haben die Radiomoderatoren in der Regel nur einen Gesprächspartner, manchmal gar keinen vor sich, und müssen im Gegensatz zur herkömmlichen Moderation in Unternehmen weder die Gruppendynamik noch ein Setting für eine effektive Moderation beachten, aber: sie haben keine Zeit, und in dieser kaum bis gar nicht vorhandenen Zeit müssen möglichst viele thematisch kompakte Informationen dramaturgisch spannend aufbereitet, und nicht selten sogar in Echtzeit, dem Zuhörer oder Zuschauer vermittelt werden.

Der Radio- oder TV&Event-Moderator muss sich in rasender Geschwindigkeit auf eine Vielzahl von Themen vorbereiten, die Fragetechniken ebenso souverän beherrschen wie den improvisierten Gesprächsverlauf, wenn es mal grad nicht weitergeht, das erarbeitete Ergebnis sichern und als Schnittstelle zum Moderator diese Themen für die Mediensendung in einem Ablaufschema präsentieren.

Studium

In mindestens fünf Praxissemestern werden dann die journalistischen und redaktionellen Fähigkeiten ebenso geschult wie die das organisatorische Geschick. Als „Zuarbeiter“ für die Moderatoren wird hier ein hohes technisches Verständnis aufgebaut, und nebenbei noch das Wissen in Politik & Wirtschaftpolitik, Rechtskunde und Englisch vertieft.

Perspektiven

Diejenigen, die ein hohes Kreativitätspotential besitzen und frühzeitig diesen Studiengang absolvieren, dürften wohl auf ganzer Linie gewonnen haben: interessante Lernfächer, Aufbau persönlich-sozialer Kompetenzen und brillante Karriereaussichten. Was will man denn noch mehr?